Umbau und Erweiterung
Direktauftrag
Planung und Realisierung 2017-2025
Fünf Umbauten, Fünf Experimente zur nichttragenden Wand.
Holz
Eine Wand aus seriell gefertigten Holzpaneelen kombiniert geschlossene und transluzente Felder. Die Elemente sind in präzise gearbeiteten Buchenrahmen gefasst und jeweils um fünf Grad gegeneinander versetzt. Gerilltes Glas streut das Licht gleichmässig in den Trainingsraum.
Glas
Eine Wand aus Profilglas führt homogenes, blendfreies Licht tief in die Mitte des Grundrisses. Die Hohlkammern erzeugen eine gleichmässige Diffusion und machen die zuvor unzureichend belichtete Zone als Trainings- und Aufenthaltsraum nutzbar.
Papier
Eine Wand aus Wabenkarton nutzt ein alltägliches, sehr leichtes Material als funktionales Raumtrennelement. Grosse Unterlagscheiben zeichnen die Befestigung, während Holztüren und weiss lackierte Backsteinsockel die mechanisch beanspruchten Bereiche dauerhaft schützen.
Stein
Eine Wand aus Kalksandstein tritt gegenüber der skulpturalen Betontragstruktur bewusst zurück. Ausgekehlte, zurückversetzte Fugen präzisieren das Mauerwerk und machen die Steine als leichte Schicht ablesbar. Die differenzierten Breiten von Lager- und Setzfugen erzeugen ein feines Relief – fast schon ornamentartig.
UpBoards
Eine Wand aus recycelten PET-Flaschen, die als durchgehende, grün pigmentierte Tafeln im sichtbaren Metallständerwerk montiert sind. Das Raster wird nahezu ohne Verschnitt gefüllt. Die Konstruktion ermöglicht 3’608 kg Kunststoffrecycling und 7’656 kg CO₂-Einsparung – entsprechend 74’558 km Autofahrt oder 8’414 l Rohöl.